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Stimulation des N. Pudendus

Bei der Diagnose von Miktions- oder Beckenbodenstörungen werden gewöhnliche anorektale, Beckenboden- und urodynamische Untersuchungen immer häufiger mit Studien kombiniert, um neurologische Anormalitäten zu untersuchen. Neurologische Studien können die Qualität der Diagnose immens verbessern.

Die Stimulation des N. pudendus (PNS) oder der peripheren motorischen Latenzzeit des N.  pudendus (PNTML) hat einen diagnostischen und prognostischen Wert bei der Behandlung von Patienten mit fäkaler Inkontinenz sowie auch bei Patienten mit Beckenbodenstörungen, bei denen es wichtig ist, die Art des neuromuskulären Schadens zu identifizieren und zu quantifizieren. PNS ist eine gebräuchliche und einfache Studie, die die Latenz durch einen direkten Reflex zwischen der Stelle der Stimulanz und die der Aufnahme misst. Für die Messung der Latenz zwischen dem Ort der Stimulation und dem Ort der Aufzeichnung (Analsphinkter) wird die St. Marks Sonde eingesetzt. Die Nervenleitung des N. pudendus misst den Reflex über das Hirn. PNS kann beispielsweise auch für Studien bei Harninkontinenz herangezogen werden, wenn z. B. der Sphinkter nach einer Geburt gedehnt ist.

Pudendal Nerve Stimulation using the St. Marks probe Stimulation des N. Pudendus
mittels St. Marks Sonde

 
Stimulation des N. Pudendus